Neue Fantasy-Anthologie “Lichtbringer”

Aus einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Schreibforum www.verlorene-werke.de, entstand eine neue Fantasy-Anthologie mit dem Titel Lichtbringer, welche am Oktober 2008 im Verlag Torsten Low erscheinen wird:

Ein Schwert wie ein Sonnenstrahl. Leuchtend, ätherisch, rein. Und immer dar. Lichtbringer suchten viele; unvergessen werden sie sein, eingemeißelt in die unerschöpflichen Stelen der Geschichtenerzähler. 
Saïd, der seine Beute verschleiert und voller Stolz jagt. Die Priesterin, die über sich selbst hinauswächst. Cuinn, der von den Göttern gesegnete Barde. Ein Magierschüler, der nach dem Unerreichbaren verlangt. Liala, die aus ihrem sicheren Leben ausbricht. Sie alle haben eines gemeinsam: Den Traum, das heiligste aller Schwerter zu finden. Die Legenden behaupten, das Schwert Lichtbringer liegt irgendwo auf der Welt Akyris versteckt. Glücksritter und Verzweifelte, Kranke und nach Wissen Dürstende sind auf der Suche nach diesem Schwert.  Ob sie es finden werden? (Verlagsinfo)

Fünf Mitglieder des Forums entschlossen sich, die Welt Akyris einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen, indem sie einen Schreibwettbewerb veranstalteten. Das Ergebnis sind 18 Geschichten über die unermüdliche Suche nach Lichtbringer. Das mit 236 Seiten starke Taschenbuch, mit einer farbigen Karte und einem Lesezeichen, erscheint am 16. Oktober 2008 und wird 12,90 Euro kosten. Jedes Exemplar ist nummeriert.

Neuauflage von Tad Williams “Osten-Ard-Saga” voraussichtlich bei Klett-Cotta

Im Forum der deutschen Seite von Tad Williams, hat Stephan Askani, Lektor bei Klett-Cotta im Bereich Fantasy, Stellung zu den Gerüchten genommen, der Verlag würde demnächst Tad Williams Osten-Ard-Saga neu auflegen:

Ja, bei Klett-Cotta wird es voraussichtlich eine Neuauflage geben, allerdings dauert das noch. Deshalb bitte ich Euch noch um Geduld. Wir vom Verlag geben das dann in jedem Fall rechtzeitig vorher bekannt.

Die wäre nur konsequent, erscheinen doch fast alle ins Deutsche übersetzten Bücher von Tad Williams inzwischen bei Klett-Cotta. Die Trilogie, die in vier Bänden daherkommt, erschien als Taschenbuch bei Fischer und als Hardcover bei Krüger in Frankfurt. Zuletzt wurde der erste Band Der Drachenbeinthron in einer sehr schönen Sonderausgabe in der Reihe Bild am Sonntag-Fantasy-Bibliothek aufgelegt. Zur Zeit gibt es keine aktuelle Ausgabe auf dem deutschen Buchmarkt.

(Danke Tobi für den Hinweis!)

Böse und bissig - Blog fordert nur eins: Beende das Buch George!

George Orwell sah für die Zukunft eines der wichtigsten menschlichen Errungenschaften - die Freiheit des Individuums - schwarz. Ein allmächtiger Überwachungsstaat würde uns Tag und Nacht auf nicht genehmigte Verhaltensweisen und Gedanken überwachen. Nun, seine düsteren Zukunftsprognosen sind leider in nicht unerheblichen Teilen eingetroffen.

Was er jedoch nicht vorhersehen konnte, dass die Menschen im Zeitalter des Internet, sozusagen “zurück” überwachen. Heerscharen von Blogs haben ein ständiges Auge auf die Überwachungstätigkeit des Staates. Sie nehmen Parteien, Organisationen, Produkte, Dienstleistungen, politisches korrektes oder unkorrektes Denken, die Bild-Zeitung, Google oder die Ex vom Ex mehr oder weniger genau unter die Lupe. Dieses Blog hier, nimmt sich da nicht aus. Das Internet verleidet heutzutage geradezu, die früher in einer unbeachteten Leserbriefspalte versandte Kritik, vor einem Millionenpublikum auszubreiten und dem Betreffenden brühwarm um die Ohren zu hauen. Nicht, dass dieses Blog ein Millionenpublikum hätte - aber immerhin, ein paar Tausend tuns ja auch ;-)

Nun hat sich ein Blog darauf spezialisiert, die schriftstellerische Tätigkeit von George R. R. Martin unter Beobachtung zu stellen. Das Ansinnen des Bloggers verrät auch gleich der Name seines Blogs: Finish the Book, George - A blog that angrily waits for George R. R. Martin to finish A Dance With Dragons (Beende das Buch George - Ein Blog, in dem wütend darauf gewartet wird, dass George R. R. Martin A Dance with Dragons zu Ende bringt).

In garstigen, bissigen und boshaften Beiträgen, werden GRRMs Vorlieben und das angeblich zu langsame Tempo bei der Fertigstellung des fünften Buches seiner Saga Das Lied von Eis und Feuer aufs Korn genommen. Es ist dabei nicht ganz auszumachen, ob der Blogger die Sache nun gänzlich satirisch meint oder eher einer der “Fans” ist, die immer wieder in Foren-Beiträgen dem armen GRRM sein Privatleben vorhalten, wo er doch eigentlich an seinem neuen Buch zu schreiben hätte. Wahrscheinlich ist von beidem etwas dabei.

Wie hier auch schon des Öfteren geschrieben, ist GRRM natürlich nicht ganz unschuldig daran, dass er Ziel von solch ungehaltenen Vorwürfen ist, berichtet er doch immer mal wieder gern über seine Leidenschaft zu American Football, kalorienreichem Essen oder dem Besuch einer der zahlreichen Fantreffen (Cons). Das, und die Tatsache, dass Martin für seine letzten Romane etwas länger als mancher seiner Fantasy-Autorenkollegen benötigte, können ihm einige Leser einfach nicht verzeihen. So haben zum Teil böswillige Kommentare auch immer mal wieder unter die Einträge in GRRMs Blog gefunden. Genervt darüber, forderte er diese Zeitgenossen dazu auf, doch bitte schön ihr eigenes Blog dafür zu benutzen.

Gesagt, getan. Nun kann man sich also gelegentlich über fiese Kommentare von “Ray Liotta” und “Joe Pesci” freuen - wie man sie ja schon aus Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia kennt. Dabei dient GRRMs eigener Blog immer wieder als dankbare Vorlage. Natürlich, und dass gehört sich ja auch so ein richtiges Bashing-Blog, ziehen diese Einträge mal heftig zustimmende oder den Verfasser übel beschimpfende Kommentare nach sich. Ein ewiger Kreislauf eben. Die Einträge jedenfalls, schwanken zwischen “gähn, das kennt man zur Genüge” und “selten so gelacht”. Als Ventil für frustriert wartende Eis-und-Feuer-Leser oder für gelegentliche Schmunzeleien ist die Seite allemal gut:

Finish the Book, George - A blog that angrily waits for George R. R. Martin to finish A Dance With Dragons

Augenschmaus - Ausgabe von “A Feast for Crows” bei Subterranean Press

Ganze 275 Dollar plus Versandkosten, muss man beim amerikanischen Verlag Subterranean Press für eine Ausgabe von George R. R. Martins A  Feast for Crows (dt. Krähenfest) auf den Tisch blättern. Dafür liefert der Verlag für hochwertige Kleinauflagen aus dem Bereich des Fantastischen, aber auch immer wieder Traumausgaben für Liebhaber und Besserverdienende. Neben dem wunderschön gestalteten Buchcover, können sich auch die von Tom Canty gezeichneten Illustrationen im Innenteil sehen lassen.

Ich will ja jetzt hier nicht rummosern, aber bei FanPro könnte man sich für seine eigenen Edelausgaben von Das Lied von Eis und Feuer zumindest mal ein kleines Auge holen, auch wenn die Bücher dort natürlich etwas preiswerter sind. Aber der Unterschied zwischen “ja, ganz ok” und “einfach großartig”, insbesondere auch im Innenteil, ist nicht zu leugnen und ganz billig sind die FanPro-Ausgaben ja nun auch nicht.

(Quelle: Pat’s Fantasy Hotlist)

Graphic Novel “Der Heckenritter” Band 2 bei Panini

Im Oktober erscheint der zweite Band der grafischen Umsetzung von George R. R. Martins Der Heckenritter bei Panini. Die beiden Bände der Graphic Novel, beruhen auf zwei Kurzgeschichten von GRRM, die im Universum von Das Lied von Eis und Feuer spielen, allerdings einhundert Jahre vor den Ereignissen in Martins Saga. Die Kurzgeschichten wurden unter dem Titel The Hedge Knight (dt. Der Heckenritter) 1998 in der Anthologie Legends (dt. Der 7. Schrein - bei Heyne) und The Sworn Sword (dt. Das verschworene Schwert) 2003 in Legends II (dt. Legende. Lord John, der magische Pakt - bei Piper) veröffentlicht.

Das zweite Comic beruht auf der Geschichte Das verschworene Schwert. Diesmal geraten der fahrende Ritter Duncan (Dunk) der Große und seine Knappe Egg in die Fehde zweier Adelshäuser, in der, wie bei Martin nicht anders zu erwarten, nichts ist, wie es zunächst scheint. Bereits der erste Band ist in der Umsetzung äußerst gelungen, neben der spannenden Geschichte besticht das Comic durch hervorragende Zeichnungen und eine fantastische Aufmachung.

Derzeit schreibt Martin, neben seiner Saga, auch an einer dritten Geschichte zu den Abenteuern von Dunk und Egg.

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Polnische Ausgabe von Robert V.S. Redicks “The Red Wolf Conspiracy” erschienen

Robert V.S. Redicks Roman The Red Wolf Conspiracy, sammelte schon im Vorfeld seiner Veröffentlichung im Februar dieses Jahres einige Vorschusslorbeeren. Zwar konnte der Roman in Hinsicht auf seine Verkäufe nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen, bekam aber fast durchweg sehr gute Kritiken. Jetzt erscheint die erste fremdsprachige Ausgabe in Polen. Weitere Länder sollen folgen. In Deutschland wird der erste Roman der The Chathrand Voyage Trilogie voraussichtlich im Frühjahr 2009 bei Heyne veröffentlicht.

Redicks Geschichte dreht sich um das geheimnisvolle Verschwinden der “I.M.S. Chathrand”, einem riesigen Segelschiff, sechshundert Jahre alt, mit einer Besatzung von 700 Frauen und Männern. Das Schiff geht am Anfang der Geschichte auf eine Mission, bei welcher ein Friedensvertag zwischen den seit Jahrhunderten verfeindeten Reichen Arqual und Mzithrin auf neutralem Gebiet unterzeichnet werden soll. Doch bereits im Vorfeld der Reise gibt es Merkwürdigkeiten. Warum hat die “Chathrand”, so der Name des Schiffes, Nahrung für ein ganzes Jahr auf dem Meer gebunkert, wenn die Reise eigentlich nicht mehr als drei Monate dauern soll? Was hat den Kaiser gezwungen, dem Kapitän Nilus Rose, einem Mann, welcher für seine Grausamkeit und Verschlagenheit berüchtigt ist, mit der Leitung der wichtigsten diplomatischen Mission in der Geschichte der Welt der Alifros zu betrauen? Die beiden Haupthelden Thasha und Pazel gehen diesen und weiteren merkwürdigen Spuren und Ereignissen nach und stoßen dabei auf eine unglaubliche Verschwörung.

(Quelle: Letters from Alifros)

Comicserie “Metabarone” im Hardcover bei Splitter

Beim Splitter-Verlag ist der erste Band von Jodorowskys Comicserie um die Metabarone mit dem Titel Die Kaste der Meta-Barone 01 - Othon & Honorata erschienen. Die gesamte Serie wird in jeweils vier Doppelbänden herausgegeben. Alle Bände enthalten einen beigelegten Druck. Zusätzlich kann man sich auch zur Serie passende Schuber bestellen:

Die Metabarone erzählen vom Aufstieg und Fall eines großen Kriegergeschlechts, das seine Blutlinie mittels eines grausamen Rituals aufrecht erhält: Nur jener kann sich an die Spitze der nächsten Generation erheben und der neue Metabaron werden, der seinen eigenen Vater in einem tödlichen Kampf besiegt. In einer Galaxie, in der zunehmend Gewalt, Gier und Korruption walten, steht die Kaste der Metabarone einer wachsenden Armee feindlicher Mächte gegenüber, die ihren Untergang beschwört. (Verlagsinfo)

Die Metabarone spielen im gleichen Universum, in welchem auch die Geschichten um den Incal angesiedelt sind. Der Incal, eine zwischen 1981 und 1988 erschiene Comic-Serie, wurde von Alexandro Jodorowsky konzipiert, die geniale zeichnerische Umsetzung erfolgte durch Jean Giraud, alias Moebius. In dieser Serie wird die Geschichte des Privatdetektivs John Difool erzählt, eines klassischen Antihelden, der durch Zufall in den Besitz eines geheimnisvollen Artefakts gelangt und damit in den Strudel von Ereignissen gerät, die das Schicksal des ganzen Universums bestimmen werden. In der abgedrehten Space-Opera, die heute den Begriff “Kultserie” zu recht trägt, taucht als Hauptfigur auch der “Metabaron” auf, eine Figur, die bewusst an amerikanischen Superhelden erinnert. Das Thema Superhelden durchzieht die zeichnerische Karriere von Moebius wie ein roter Faden, immer wieder schimmert des Meisters distanzierte Liebe zum amerikanischen Comic-Genre in seinen Geschichten und Bildern durch.

Die Geschichte um die Metabarone, schrieb der umtriebige Jodorowsky fort, diesmal allerdings im Gespann mit seinem zweitliebsten Zeichner Juan Gimenez. Gimenez Zeichnungen bestechen durch einen “organischen” Look, welcher mich immer wieder an H. R. Giger erinnert. Sie passen auf jeden Fall gut zum düsteren Grundton, der sich, im Gegensatz zur den eher satirisch angehauchten Incal-Bänden, durch die Serie um die Metabarone zieht.

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“Vielleicht habt ihr von mir gehört” - Patrick Rothfuss “Der Name des Windes” erschienen

Bei der Hobbit-Presse ist heute Patrick Rothfuss vielbeachtetes Debüt Der Name des Windes - Die Königsmörder-Chronik, als gebundene Ausgabe erschienen:

“Vielleicht habt ihr von mir gehört” … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber. (Verlagsinfo)

Rothfuss, der nach eigener Aussage ganze vierzehn Jahre an seinem Erstling feilte, schaffte es mit Der Name des Windes (engl. Originaltitel: The Name of the Wind) sogar auf die “New York Times”-Bestseller-Liste. Außerdem wurde er 2007 für sein Debüt mit dem “Quill Award” und dem “Pulishers Weekly Award” für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Die Übersetzung erfolgte durch Jochen Schwarzer, welche sich nach Meinung der “Weltwoche“… sich fast noch besser liest als das Original …”.

Ich habe das Buch bereits seit ein paar Tagen zu lesen angefangen und muss sagen, ich bin bis jetzt begeistert. Eine Rezension zu Der Name des Windes wird natürlich demnächst hier bei Wetterspitze erscheinen.

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Gor-Übersetzer Wolfgang Gluch verstorben

Wie der Basilisk-Verlag mitteilt, ist der Übersetzer und Gor-Redakteur Wolfgang „Phil“ Gluch am Donnerstag, dem 25. September 2008, im Alter von nur 52 Jahren verstorben:

Der 1956 geborene Wolfgang Gluch betreute die Gor-Neuauflage im Basilisk Verlag. Er übersetzte erstmals ungekürzt die ersten drei Bände der Serie in die deutsche Sprache und betrieb das Portal Gegenerde.de. Die Übersetzungsarbeiten zu Dancer of Gor konnte Gluch noch vor seinem Tod fertig stellen. Band 22 stellt sein Vermächtnis dar. Der Basilisk Verlag und die Fangemeinde verlieren mit ihm einen bedeutenden Kenner der Gor-Serie von John Norman. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. (Verlagsinfo)

Schadensersatzklage von Tolkiens Erben vor Gericht gescheitert

Laut einem Bericht von Associated Press (AP), ist die Tolkien Stiftung mit ihrer Schadensersatzklage gegen das Studio New Line Cinema gescheitert. Der Richter lehnte die Forderungen von Tolkiens Erben auf Nachzahlung von 150 Millionen Dollar Lizenzgebühren aus den Einnahmen der Verfilmung von Der Herr der Ringe ab. Die Erbengemeinschaft hatte geltend gemacht, dass das Studio zur Zahlung von 7,5 Prozent aller Einnahmen aus den Filmen vertraglich verpflichtet wäre. Die Verfilmung von Tolkiens Fantasy-Klassiker hat bis heute geschätzt 6 Milliarden Dollar eingespielt.

Noch nicht entschieden wurde über die Klage des Tolkien Trusts gegen die Verfilmung von Der Hobbit und da insbesondere gegen den geplanten zweiten Teil. Zwar hat das Studio die Rechte für die Verfilmung des Hobbit selbst, jedoch nicht auf eventuelle Inhalte, die der zweite Film zum Inhalt haben könnte. Hier müsste man wahrscheinlich auf Teile des Silmarillion zurückgreifen, wofür man nach Meinung der Tolkien Stiftung allerdings keine Rechte habe. In diesem Zusammenhang muss man auch Äußerungen des Hobbit-Regisseurs Guillermo del Toro sehen, der sich dahingehend äußerte, dass es vielleicht keinen zweiten Film geben wird. Allerdings dementierte der Regisseur bereits diese Aussagen auch schnell wieder. Sie waren wohl eher eine Drohung in Richtung des Tolkien Trust gemeint. Einen zweiten Film wird sich das Studio nicht entgehen lassen. Entweder man destilliert den zweiten Teil aus den Anhängen zu Der Herr der Ringe, für die man die Rechte schon jetzt hat oder man einigt sich diesmal vorher mit dem Tolkien Trust. Wobei letztere Variante wohl wahrscheinlich ist - da auch die Erben Tolkiens ein erhebliches Interesse an der Verfilmung haben dürften - versprechen diese wieder doch für alle Seiten ein hübsches Sümmchen an Einnahmen.

(via: herr-der-ringe-film.de)